Ganzheitliche Ansätze gefragt: EIPOS-Symposium zu erneuerbaren Energien am 13. Oktober 2011


Dr. Mankel, EIPOS-Präsident, eröffnet das Symposium

Prof. Dr. Dr.-Ing. Hans Müller-Steinhagen, Rektor der Technischen Universität Dresden

Kategorie: Barrierefreies Bauen ,  NEWS-Anzeige Sachverständigentage

Erneuerbare Energien sind kein Zukunftsthema mehr, der Umbau unserer Energieversorgung ist bereits in vollem Gang. Das EIPOS-Symposium unter Schirmherrschaft von Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok bot dazu das facettenreiche und vielschichtige Bild eines komplexen und interdisziplinären Themas.

Erneuerbare Energien sind kein Zukunftsthema mehr, der Umbau unserer Energieversorgung ist bereits in vollem Gang. Das EIPOS-Symposium unter Schirmherrschaft von Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok bot dazu das facettenreiche und vielschichtige Bild eines komplexen und interdisziplinären Themas.

Ein prominent besetztes Rednerteam spannte einen weiten und visionären Bogen von der Zukunft der Energieversorgung in Deutschland (TU Dresden-Rektor Prof. Hans Müller-Steinhagen), über Szenarien des Energiemixes in Sachsen (SAENA-Chef Christian Miksch) bis hin zu kommunalen Initiativen (Eberhard Ohm, Stadt Oederan) und neuen, ganzheitlichen Planungsansätzen für energieeffiziente Gebäude aus der Sicht des Ingenieurs (Innius-Geschäftsführer Dr. Peter Vogel).

Professor Hans Müller-Steinhagen: "Die Umstellung der derzeitigen, überwiegend auf fossilen Energieträgern basierenden Energieversorgung auf einen hohen Anteil von erneuerbaren Energien stellt die deutsche Energiewirtschaft vor enorme Herausforderungen. Gleichzeitig ergibt sich dadurch die Möglichkeit, nicht nur eine nachhaltige Energieversorgung in die Wege zu leiten, sondern auch einen wichtigen Exportmarkt für deutsche Firmen aufzubauen. Szenarien des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigen, dass es möglich ist, im Jahr 2050 einen Anteil von 50 % des gesamten deutschen Energiebedarf mit erneuerbaren Energien zu decken. Bereits in etwa 20 Jahren wird das vorgeschlagene Energie-Szenario auch volkswirtschaftliche Vorteile bringen."

Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit sind die wichtigen Fragen für DREWAG-Geschäftsführer Reiner Zieschank, die der regionale Energieversorger bereits heute in ausgewählten Projekten untersucht. Peter Nothnagel ergänzte die Diskussion um eine ganz wesentliche Komponente: die Sächsische Wirtschaftsförderung baut ganz klar auf eine weitere Expansion der erneuerbaren Energien als Wirtschaftsfaktor – schon heute ist Sachsen Produktions- und Exportstandort für High-Tech-Komponenten der Energieerzeugung, Tendenz kräftig steigend.

Spannend wurde es noch einmal am Nachmittag, als die Teilnehmer des Symposiums in Arbeitsgruppen Chancen und Herausforderungen im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien unter verschiedenen Aspekten untersuchten. Die Präsentation der Ergebnisse bestätigte, unsere zukünftige Energieversorgung wird vom Wissen und Können der Fachleute verschiedener Disziplinen abhängen.

Universität und An-Institut sind also gefordert, schnell und bedarfsgerecht Angebote für die Ausbildung und die Weiterbildung dieser Fachleute zu entwickeln und umzusetzen. Für EIPOS ist damit klar, wir müssen und werden unseren Kunden sehr schnell aktuelles Know-How in der Weiterbildung anbieten, welches sie befähigt, neuen Anforderungen zu entsprechen und neue Technologien einzusetzen.

Programm, Fotos, Videoberichte, Vorträge und Ergebnisse der Arbeitsgruppen zum Symposium finden Sie hier ...